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| VORGESCHICHTE 1844-1858 |
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Die Jungfer Anna Dettwiler von Maisprach fing 1844 in Diegten an, verlassene Mädchen zur Erziehung anzunehmen. Buckten, Hofgut Ernthalde bei Gelterkinden, Hohenrain Pratteln waren weitere Zwischenstationen. Jungfer Dettwiler geriet immer wieder in finanzielle Schwierigkeiten. 1857 wurde Pfarrer Heim in Frenkendorf auf sie aufmerksam und er gründete mit vier weiteren Herren den ersten Verein und so entstand |
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| 1858 |
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die „Erziehungsanstalt für arme und verwahrloste Mädchen“.
Als Hausmutter solle Jungfer Dettwiler die Leitung der Anstalt übernehmen. Sie war aber schon betagt und so nahm sie ihren Abschied und verliess gegen Ende des Jahres das Haus. Elisabeth Dill von Pratteln, Kleinkinder-Lehrerin, wurde als Hausmutter berufen und führte die Anstalt bis 1901. |
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| 1861 / 1862 |
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Auf Anfang Februar 1861 wurde ihnen das Haus in Frenkendorf gekündigt. Nach vergeblichem Suchen nach einem neuen Objekt, entschloss man sich zum Bau eines Anstaltshauses. Anfang Februar 1862 wurde das neue Haus bezogen. |
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| 1894 |
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Dank eines aussergewöhnlich hohen Legates von Fr. 25'000.- konnte die Anstalt eine Badeinrichtung im Anbau erstellen. |
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| 1901 |
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Wahl von Fräulein Marie Dill, Kleinkinderlehrerin die von 1901-1942 als Hausmutter tätig ist. Das Heim hat maximal 24 Plätze und wird von der Hausmutter, der Lehrerin, einer Handarbeitslehrerin sowie einer Gehülfin und einer Köchin betreut. |
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| 1908 |
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Namensänderung in „Erziehungsanstalt für Mädchen“. |
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| 1914 |
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Infolge Einführung des neuen Zivilgesetzes wurde die Anstalt als Stiftung in das Handelsregister eingetragen, damit sie auch weiterhin berechtigt war Gaben und Legate in Empfang zu nehmen. |
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| 1915 |
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Wurde wegen Petrolmangels das elektrische Licht eingeführt. |
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| 1926 |
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Die Anstalt wird an die Gasleitung des Dorfes angeschlossen. |
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| 1935 |
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Das Telefon wird eingerichtet. |
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| 1946 |
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Namensänderung in „Mädchenerziehungsheim Frenkendorf“ |
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| 1948 |
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Rosabeth Schopfer wird neue Hausmutter und hat dieses Amt bis 1971 inne. |
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| 1951 |
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Das Neue Kantonale Pflegekindergesetz bietet die Grundlage für die Planung eines Neubaues. |
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| 1958 |
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Nach 14jähriger mühevoller Vorarbeit gelang es dem Komitee einen geeigneten Bauplatz für einen Neubau zu erwerben und die Finanzierung sicherzustellen. |
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| 1960 |
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Die Mädchen beziehen den Neubau an der Schauenburgerstrasse 60 in Liestal. Neuer Name: Mädchen-Erziehungsheim Röserental, Liestal. |
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| 1972 |
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Namensänderung das „Mädchenerziehungsheim Röserental“ wird zur „Landschule Röserental“ umbenannt. |
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| 1976 |
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Nach kurzem Unterbruch wird das Heim wiedereröffnet. Mit dem Heimleiter-Ehepaar R. und L. Meienberg erhält die Landschule Röserental ein neues Konzept: Aus dem Mädchenheim wird ein Heim für verhaltensschwierige Buben und Mädchen, welche die interne Sekundarschule besuchen. |
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| 1977 |
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Eröffnung einer Aussenwohngruppe an der Bölchenstrasse 5 in Liestal. |
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| 1979 |
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Eine zweite Aussenwohngruppe wird an den Rehhagstrasse 1 eingerichtet. Da die 24 Kinder nicht mehr im Grosskollektiv, sondern in vier Wohngruppen aufgeteilt leben, werden neben den Lehrpersonen 12 Erzieher/innen und Praktikanten/innen benötigt, um die Arbeit rund um die Uhr zu bewältigen. |
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| 1980 |
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Fertigstellung des Heimleiterhauses |
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| 1983 |
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Bau des Sportplatzes |
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| 1990 |
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Das Heimleiterehepaar Thomas und Silvia Schaltegger übernimmt die Leitung des Heims |
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| 1991 |
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Die über dreissigjährige Heimküche wird durch eine zeitgemässe, auch pädagogischen Anforderungen gerechte Küche ersetzt. |
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| 1995 |
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Kurz vor Weihnachten verursacht ein Brand, ausgelöst durch eine brennende Kerze, im Hauptgebäude grossen Schaden. Die Gemeinschaftsräume im Parterre sind ausgebrannt und die Wohngruppen durch Rauchschaden unbewohnbar. Die Kinder müssen vorübergehend ausquartiert werden. |
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| 1997 |
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Das Gruppenhaus für die Mädchen wird erstellt und die Mädchen ziehen von der Bölchenstrasse in ihre „Villa“ ein. |
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| 1998 |
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Erweiterung des Schultraktes |
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| 1999 |
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Die Landschule Röserental erhält vom Sportamt Baselland die erste Auszeichnung als „Sportliche Schule im Baselbiet“ |
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| 2001 |
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Der Kanton Basel-Landschaft schliesst mit der Landschule Röserental eine Leistungsvereinbarung ab.
Die Aussenwohngruppe „Schlössli“ an der Rehhagstrasse wird ins Heimleiterhaus verlegt, die Heimleitung wohnt nicht mehr auf dem Heimareal. |
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| 2003 - 2005 |
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Die Heimleitung wird auf 3 Personen aufgeteilt; Administrative Leitung, Pädagogische Leitung und Schulleitung. Nach dem Ausscheiden von T. Schaltegger übernahmen die Pädagogische Leiterin Isolde Lang und die Schulleiterin Yvonne Rütsche die Gesamtleitung. |
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| 2006 |
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Die Verantwortung der Heimleitung wird wieder auf eine Person übertragen, Herr Wolfgang Lanz wird neuer Institutionsleiter. |
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| 2007 |
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Die Bewilligung für ein neues Gruppenhaus sowie eine neue Verwaltung wird durch den Stiftungsrat erteilt. |
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| 2008 |
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Die Landschule Röserental bekommt auf 01.01.2008 ein neues Logo und einen neuen Namen: Schulheim Röserental.
Das Schulheim Röserental kann ihr 150-jähriges Bestehen feiern.
Spatenstich Neubau Verwaltung und Gruppenhaus |
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| 2009 |
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Jubiläums- und Einweihungsfest
150 Jahre Schulheim Röserental und Einweihung des neuen Gruppenhauses und der Verwaltung.
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